Dienstag, September 10, 2013

ElitePartner setzt sich gegen Verbraucherschutzzentrale durch

Online Dating News, Köln -- 10.09.2013 -- Die Betreiberin von ElitePartner und AcademicPartner EliteMedianet GmbH gewann gestern ein gerichtliches Verfahren gegen Verbraucherschutzzentrale Hamburg (VZHH).

Laut der Verbraucherschutzzentrale bekamen Kunden trotz eines fristgerechten Widerrufs innerhalb von 14 Tagen, Rechnungen über mehrere tausend Euro. Nach einem Widerruf seiner 24-monatigen Mitgliedschaft zum Gesamtpreis von 298,80 Euro, erhielt ein Kunde ein Schreiben mit einem Hinweis auf einen Wertersatz in Höhe von über 2.900 Euro, der durch eine Rechnung von 224,10 Euro beglichen werden sollte. Das fand die Verbraucherschutzzentrale nicht in Ordnung und verklagte ElitePartner vor dem Landesgericht Hamburg.

Vor Gericht erwirkte ElitePartner eine einstweilige Verfügung gegen die VZHH. Der VHZZ droht ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro oder eine Ordnungshaft von bis zu sechs Monaten, falls sie die unwahren Behauptungen bezüglich hoher Forderungen weiter verbreitet.

Laut ElitePartner habe der obengenannte Kunde den Service innerhalb einiger Tage sehr intensiv genutzt und über 100 Nachrichten verschickt. Mit dem Schreiben sollte der Kunde eine Übersicht der Leistungen erhalten, die er in Anspruch genommen habe. 

Das Ganze ist natürlich ein ziemliches Hin- und Her zwischen Singlebörsen und Kunden: Da man in Deutschland binnen 14 Tagen widerrufen darf, nutzen viele Singles ein Angebot wie das von ElitePartner fast zwei Wochen lang und wollen dann am letzten Tag von ihrem Widerrufsrecht noch Gebrauch machen und ihr Geld zurückholen. Wir finden es völlig in Ordnung, dass ElitePartner dem Kunden mal vorrechnet, was er für Kosten verursacht. Den Betrag von ca. 80% des Vollpreises finden wir jedoch zu hoch angesetzt…