Montag, Oktober 15, 2007

NEU.de und das "Bee-Tagging"

Online Dating News, Köln -- 15.10.2007 --

Beim Internet Magazin Internet World konnte man die Tage lesen, dass NEU.de jetzt die Partnersuche mit "Bee Tagging" unterstützt. "Mit was bitte?" Ja, genau diese Frage haben wir uns auch gestellt. Hier die Auflösung, die wir der Seite von NEU.de entnommen haben:

Ein wie hier abggebildeter BeeTagg ist ein 2-dimensionaler druckbarer Code – ähnlich wie der Strichcode, nur eben 2-dimensional. Ein BeeTagg kann sich überall befinden: Auf Visitenkarten, in Zeitungen, an Autos usw.

Der BeeTagg ist wie ein Link in der physischen Welt, und das Handy ist die Maus. Mit Hilfe des »BeeTagg Readers« kann man, wie auf dem Bild veranschaulicht, mit der Kamera des Handys den BeeTagg scannen und wird anschließend zu einer vordefinierten Website geleitet und empfängt alle Informationen des Profils direkt auf dem Handy.

Gerade dieses Beispielbild wirft bei uns aber einige Fragen zum Sinn oder Unsinn dieser Bee-Tags auf. Macht man sich nicht schrecklich lächerlich, wenn man jemand begegnet, der einen Bee-Tag auf sein T-Shirt gedruckt hat, diesen nicht anspricht, sondern ersteinmal seinen Bee-Tag einscannt um sein Profil einzusehen?

Auf einem anderen Bild ist eine weitere Einsatzmöglichkeit des Bee-Tags dokumentiert, die sich uns nicht wirklich erschliesst. Kann man etwa demnächst die Bee-Tags an Häuserwändern finden? Wer sollte sich denn ohne weitere Zusatzinfos wirklich aufgefordert fühlen, diesen Bee-Tag einzuscannen? Es ist ja nocht nicht einmal auf den ersten Blick ersichtlich, ob es sich um Männlein oder Weiblein handelt.

Findet man auf den Autobahntoiletten demnächst anstatt der mit Filzstift gekritzelten Telefonnummern nur noch Bee-Tags, die mit Hilfe eines Mobile-Druckers direkt vor Ort...? Für uns schwer vorstellbar, aber vieleicht sind wir für den Web2.0-Hokuspokus auch einfach schlicht zu alt.

Zum Schluss noch ein amüsanter Comik zum Thema Web 2.0