Mittwoch, Juni 13, 2007

Cleveres Geschäftsmodell oder Abzocke? Die "Lebenstester" entdecken das Dating

Online Dating News, Köln -- 13.06.2007 --

Wir haben uns schon immer gefragt, wieso es immer wieder aus dem Nichts auftauchende Dating-Portale gibt, die es sich leisten können, bei vielen der Top-Suchbegriffe auf den vordersten Positionen der Google-Adwords zu stehen. Dass die Preise für die ersten Plätze nicht gerade günstig sind, können Sie an der Entwicklung des Suchmaschinen-Preisindex Spixx für "Partnersuche" deutlich erkennen.

Grund genug für Team SBV der Sache einmal genauer nachzugehen. Wir haben uns als Beispiele die Dating-Portale online-flirten.de und webdater.de ausgesucht. Allerdings ist das Geschäftsmodell dieser Seiten kein Einzelfall. Immerwieder erscheinen Portale mit einem ähnlichen "Geschäftsmodell" plötzlich auf der Bildfläche und sind häufig auch genauso schnell wieder weg, wie sie vorher aufgetaucht sind.

Fangen wir bei online-flirten.de an: Der User gelangt über den Button "Anmelden und Losflirten" auf das Anmeldeformular. Falls Sie jetzt gerade selber den Test machen wollen, müssen wir Sie warnen. Bitte klicken Sie nicht auf "Jetzt Flirten", denn das könnte Sie teuer zu stehen kommen oder viel Zeit und Nerven rauben! Scrollen Sie lieber noch etwas runter und Sie werden diese Anmerkung finden:



Um Missbrauch und wissentliche Falscheingaben zu vermeiden, wird IhreIPAdresse xxx bei der Teilnahme gespeichert. Anhand dieser Adresse sind Sie über IhrenProvider: xxx identifizierbar. Durch Betätigung des Button "Jetzt Flirten" beauftrage ich Online-Flirten.de, mich für den Zugang zur Online-Flirten.de -Datenbank freizuschalten. Der einmalige Preis für einen 12-Monats-Zugang zu unserer Datenbank beträgt 79,95 € inkl. gesetzlicher Mehrwertssteuer.

Wie fast schon erwartet findet sich auch folgender Absatz in den AGB'S, der bei den meisten SMS-Dating-Portalen mittlerweile Standard geworden zu sein scheint:

Zum Zweck der Steigerung der Attraktivität des Angebots und zur Kontrolle gegen Missbrauch durch Nutzer behält sich die Betreiberin vor, selbst erstellte und moderierte Profile einzustellen und an der Kommunikation teilnehmen zu lassen.
Das heißt nichts anderes, als dass meine Flirtpartnerin Chantal, mir bekannt als 30 jährige, einsame, aber auch so liebesbedürftige Zahnarztehefrau aus Köln, deren überzeugende Argumente auf dem oberen Drittel des Profilbildes nicht zu übersehen sind, auch durchaus der Birkenstock-Sandalen tragende, pickelige Pädagogik-Student Lothar aus Frankfurt sein kann, der sich ein paar Euros als "Animateur" eines Dating-Portals verdient.

Webdater.de hat das ähnliche Geschäftsmodell noch "überzeugender" umgesetzt. Auch hier auf dem Anmeldeformular einmal kurz herunter gescrollt und dann nur noch staunen:

Um Missbrauch und wissentliche Falscheingaben zu vermeiden, wird Deine IP Adresse bei der Teilnahme gespeichert. Anhand dieser Adresse bist Du über Deinen Provider identifizierbar. Durch Betätigung des Button "Jetzt anmelden" registrierst Du Dich als Mitglied bei Webdater und bekommst auf Grundlage unserer ALB ein Zweijahres-Abo zum Preis von monatlich 9,90 Euro inkl. Mehrwertsteuer, wobei wir Dir für den ersten Monat nichts berechnen. Die Abrechnung erfolgt jährlich im vorhinein. Also Dating ohne Ende!

Es sollte wohl besser heißen: Kosten ohne Ende! In den AGB's finden wir unter anderem folgende Stellen zum Widerrufsrecht:


Der Kunde kann seine Vertragserklärung innerhalb von zwei Wochen ohne Angaben von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-mail) widerrufen. Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung. Für die Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. ...

...Das Widerrufsrecht des Kunden erlischt regelmäßig, wenn Polyphem Media Ltd. mit Zustimmung des Kunden vor Ende der Widerrufsfrist mit der Ausführung der Dienstleistung begonnen hat oder der Kunde diese selbst veranlasst hat (z.B. durch upload von Daten, insbesondere das Erstellen eines Profils oder die Übermittlung von Daten an andere Nutzer).
Wow, geht es nach dem Willen der geschäftstüchtigen Herren von webdater.de, so ist mein Widerrufsrecht also mit Erstellen eines Profils erloschen und 227,70 Euro sind futsch. Das ist wirklich ganz großes Tennis!

Wir können jedem Betroffenen natürlich nur raten, sich einen Rechtsbeistand zu suchen, denn nicht alles was ein Anbieter so in seine AGB's schreibt, hat auch vor Gericht bestand. Ein sehr ähnlich gelagerter Fall, wurde schon einmal vor dem AG München verhandelt. Hier entschied das Gericht zu Gunsten der Beklagten, die die vom Anbieter geforderte Gebühr nicht bezahlen wollte:


Versteckt sich die Zahlungspflicht in den allgemeinen Geschäftsbedingungen, kann diese Klausel ungewöhnlich und überraschend und damit unwirksam sein, wenn nach dem Erscheinungsbild der Website mit einer kostenpflichtigen Leistung nicht gerechnet werden musste.
Die Online Service Ltd. ist übrigens der Betreiber von online-flirten.de. Bei verbraucherrechtliches.de fanden wir die Auskunft, dass der Director der Ltd. ein gewisser Herr Robert Adamca ist. Laut “Registerauszug” der Limited hat er seinen Wohnsitz in der Slowakei. Die Online Service Ltd. soll gemäß dem Portal auch die Seiten www.lebenstest.de und www.iqfieber.de gelauncht haben, die den Seiten lebenserwartung.de und iqfight.de sehr ähnlich sein sollen.

Die beiden letztgenannten Seiten wurden nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes insofern geschlossen, dass keine Anmeldungen mehr möglich sind. Die Klage wird laut verbraucherrechtliches.de mit einem Anerkenntnisurteil enden - da in der mündlichen Verhandlung der Unterlassungsanspruch des vzbv anerkannt wurde.

Für Betroffene finden sich auf der Seite übrigens auch ganz ausgezeichnete Informationen in den "FAQ zu Internet Vertragsfallen".

Auch die c't geht in einem sehr gut recherchierten Bericht auf die Aktivitäten der Online Service Ltd. ein. So wird in dem Artikel darüber berichtet, "dass gegen die Protagonisten der Anlockbande und gegen deren Geschäftspraktiken nach Schätzung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bundesweit mittlerweile zirka 22 000 Beschwerden pro Monat eingehen".

Wir hoffen mit diesem Artikel auch etwas dazu beigetragen zu haben, dass die Presse, Anbieter, Blogger und Kollegen, Singles auf Partnersuche vermehrt auf das Thema aufmerksam machen und sensibilisieren.

Denn solche Geschäftsmodelle in der rechtlichen Dunkel-Grauzone stellen auch eine Gefahr für das Image der ganzen Branche dar. Friendscout24 & Co. könnten sich so ein Geschäftmodell nie leisten, da der Ruf in kürzester Zeit ruiniert wäre. Die meisten dieser Anbieter aber sitzen mit einer Ltd. im Ausland und sind kaum greifbar. Die Portale werden fast nie zu einem wirklichen Brand gepusht. Muss die eine Seite zumachen, wird einfach eine andere aufgemacht.

Uns ist natürlich klar, dass Google nicht jede Webseite auf die AGB's überprüfen kann, die Adwords buchen möchte, aber eigentlich dürfte dieses Treiben Google auch nicht recht sein. Denn nicht alle seriös arbeitenden Anbieter können natürlich bei den Klickpreisen mitgehen, die diese Anbieter anscheinend spielend bezahlen können. Aber gerade über die Suchmaschinen werden meist die besten conversation-rates und damit Umsätze generiert. Mittelfristig dürfte sich das auch für Google kaum auszahlen. Im Falle "Webdater" ist die Seite in den Adwords übrigens schon nicht mehr zu finden.

Erst recht wundern wir uns, dass Zanox.de solche Seiten als Affiliate-Partner aufnimmt. Webdater.de vergütet dort 10 Euro per Lead bei gültiger Post- und eMailadresse nach positiver Validierung. Zanox sollte sich hier ernsthaft fragen, ob es solche Geschäftsmodelle wirklich mit einer Aufnahme als Affiliate-Partner fördern möchte!

Wer sich weitergehend zu diesem Thema informieren möchte, dem empfehlen wir die Suche bei Google unter dem Suchbegriff "Abofallen". Hier gibt es "leider" bereits 51.000 Suchtreffer.

Bevor wir es vergessen, Unternehmen wie webdater.de oder online-flirten.de haben natürlich nicht an der Erhebung für unsere Online-Dating-Anbieter-Studie teilgenommen, noch sind geschätzte Umsätze mit in die von uns ermittelten Umsatzzahlen der Branche mit eingeflossen. Dann wären diese auch sehr wahrscheinlich deutlich höher.

Eigentlich traurig, denn man muß mal darüber nachdenken, wie viel gerade den seriösen Dating-Anbietern aus der zweiten Reihe an Umsätzen nur deshalb entgangen ist, weil die Singles nicht ihre Services geklickt haben, die bei den Adwords etwas weiter unten standen, nur weil sie bei den hohen Klickpreisen der Abo-Mafia nicht mitbieten konnten. Ganz zu schweigen davon, dass bei den betroffenen Singles sicher der ein oder andere nach dem "Betreten der Abofalle" ein "gebranntes Kind" ist und das Online-Dating so schnell nicht mehr anfassen wird und vieleicht sogar noch ein paar Freunden ausredet, die zum ersten Mal überlegten Mitglied bei einem Dating-Portal zu werden.

Alles Grund genug, dass die Dating-Anbieter an einem Strang ziehen sollten und vieleicht mal den ein oder anderen Beziehungsmuskel bei ungewollten Akteuren dieses "Abofallen-Busines" wie Google, Zanox und Co. spielen zu lassen, um diesem Treiben ein Ende zu machen, bevor es eine Branche unverschuldet in Mißkredit bringt, von den entgangenen Milliönchen ganz abgesehen!

13 Kommentare:

Arno meinte...

Webdater.de vergütet dort 10 Euro per Lead bei gültiger Post- und eMailadresse nach positiver Validierung

Was bedeutet "per Lead"?

Die Dating-Experten meinte...

Per Lead ist in diesem Falle, wenn sich User registriert und die Post- und eMailadresse von webdater als korrekt validiert wurde. Dies kommt in dem Fall quasi einem Verkauf gleich. Bei der Abrechnung nach per Sale könnte derBetreiber aber die Stornos in nachhinein abziehen. Eine hohe Stornoquote ist bei dieser Site anzunehmen, was auch die Vergleichsweise niedrige Vergütung erklären würde.

Anonym meinte...

hallo ihr dating experten.
mir ist im nachhinein mein fehler bewusst geworden, als ich vor einigen tagen post von webdater.de erhielt. ich soll 108,90 zahlen.
Das kann doch nicht möglich sein. Ich habe denen bereits geschrieben, dass ich dies nicht bezahlen werde.
Immerhin habe ich die AGB´s aktzeptiert...
Was soll ich tun?

Die Dating-Experten meinte...

Nix tun ;-) Deutsche Gerichte werteten ähnliche Fälle als sogenannte ungültige Überraschungsklausel in den AGB. Einfach mal "urteil abofallen" googeln...

RA meinte...

Sehr geehrte Herren,
Ihr Hinweis "Nix tun" ist 1. unerlaubte Rechtsberatung, diese ist Anwälten vorbehalten, an dieser Stelle sollten Sie etwas vorsichtiger sein. 2. ist das zitierte Urteil im Falle webdater.de nicht vergleichbar. Webdater.de weist auf die entstehenden Kosten während des Registrierprozesses hin, in den AGBs sind keine weiteren Klauseln versteckt, die über die Informationen auf der Registrierseite hinausgehen. Weiterhin sind die preisrelevanten Informationen gut sichtbar (d.h. ohne Scrollen) auf der Registrierseite ersichtlich.
Es ist nun einmal so, dass auch im Internet abgeschlossene Verträge rechtsgültig sind, so dass derjenige, der sich genau durchliest, wo er sein Häkchen setzt, solche Probleme nicht hat.
Die Forderung von Webdater hält somit einer rechtlichen Überprüfung stand. Ich kann allen Betroffenen nur dringend raten, die Forderung zu bezahlen und als Lehrgeld einzustufen. Beim nächsten mal einfach genau lesen, was man abonniert.

Anonym meinte...

Wir nehmen die Rechtsberatung zurück, möchten aber Folgendes anmerken:
Wer sein Geld im SMS-Dating an irgendwelche Animateure verloren hat, für den ists schwer, das mühsam Ersparte zurückzuholen, denn es wird einfach über die Mobilfunkrechnung eingezogen und ist in weiter Ferne. Leergeld ;-)
Bei webdater & Co. ist der Fall aber so gelagert, dass besagtes Unternehmen seinen Anspruch erst noch durchsetzen muss.
Insgesamt tun uns Unternehmen leid, die so ihre Kohle verdienen - Legalität hin oder her. Einfach mal über Moral und Ethik nachdenken, ist gerade wieder schwer im Kommen!

Anonym meinte...

www.webdater.de ist der wohl uebelste Web-Abzocker, denn:
1. will man ein 4-woechigen kostenlosen Probeversuch machen und probiert dann auch (z.B. Profil erstellen) ist man sofort in einer 2-jaehrigen Abofalle . Die "Probe" fuehrt automatisch in die Falle, da durch die Probe das Widerrufsrecht erlischt.
2. trotz mehrfacher Aufforderungen weigert ich webdater, das eingestellte Profil (mit Foto!)zu loeschen. Damit wird die Menschenwuerde, die Intim- und Privatsphaere groeblichst verletzt.
3. man wird, wenn man nicht binnen weniger Tage zahlt, mit Mahnungen und ueblen Drohungen (Rechtsanwalt, Bonitaetsverschlechterung etc.) ueberschuettet. Die Seite muss schnellstens abgemahnt und verboten werden!!

Anonym meinte...

gibts schon neues in falle webdater ??

Anonym meinte...

bin mittlerweile vom gericht zu 438 euro verurteilt worden. die haben die seite webdater.de angeschaut und gesagt, das ist alles in ordnung. ich soll halt das nächste mal besser aufpassen. das war ein teurer spass...

Die Dating-Experten meinte...

Hallo Verurteilter, können Sie uns bitte das Urteil zukommen lassen? Per Mail oder indem Sie uns das Aktenzeichen mitteilen? Dann haken wir da nochmal nach...

Anonym meinte...

Bin Mitte Juli auf webdater reingefallen.Nach Mahnungen von WEbdater folgten Mahnungen eines Inkassobüros und sogar ein Anruf, der gleich über 10€gekostet hat, wie ich auf der nächsten Mahnung erfahren habe...
Jetzt bekam ich sogar Post von einer Rechtsanwältin mit einer Zahlungstermin. Falls ich nicht zahle soll gleich ein Mahnbescheid erwirkt werden. Diesem werde ich dann nat. widersprechen. Meine Frage: Muß ich da dann Gründe für den Widerspruch angeben oder werden Gründe dann erst vor Gericht geklärt?

gruß

Anonym meinte...

Hallo,
ich hatte mich letztes Jahr auch auf der Website von Webdater.de angemeldet.
Nach genau 14 Tagen gab es dann die erste Mail mit der Rechnung.
2 oder 3 tage später bekam ich schon die Mahnung, obwohl die angegebene
Zahlungsfrist noch nicht abgelaufen war. Nach der ersten Mail habe ich sofort
ein Einschreiben mit Rückschein geschickt. Ich habe den Formbrief genutzt, den man von der Seite der Verbraucherzentrale downloaden kann.
Anschliessend gab es erst zwei Mails!! von einem Rechtsanwalt-und Inkassobüro, worauf ich nicht reagiert habe. Dann Wochen später einen Brief von einem anderem Rechtsanwaltsbüro. Hier habe ich auch nicht drauf reagiert.
Seit drei Monaten höre ich gar nichts mehr. Kein Brief, keine Mahnung, keine Mail.
Die Verbraucherzentrale erwähnte damals auf ihrer Seite, dass ihr noch kein einziger Fall bekannt sei, der in die gerichtliche Instanz gegangen ist, da der Betreiber es ja grundsätzlich nicht möchte, dass seine Verfahrensweise bekannt wird und in die Öffentlichkeit gelangt. Wie ich in meinem Fall erfahren habe, denke ich, dass das stimmt und dass diese Art und Weise nur zur Einschüchterung dient, um bei den "leichten Opfern" abzukassieren.
Ich hoffe, dass dies den Betroffenen hilft.

Crazy-e meinte...

Ich hoffe die seite is noch aktuell und man kriegt hier noch einen antwort...

Ich habe mich auf die seite von edarling.de angemeldet dort die probewoche für ein euro gebucht.. nun ne woche später wurde dies für 3 monate automatisch verlängert.. ich habe nach dem mir 90 € vom konto abgebucht worden ist wiederrufsrecht genutzt doch leider wurde mir gesagt das dies nichmehr möglich ist weil ich mich auf die seite EINGELOGGT habe wobei für mich das EINLOGGEN keine premium nutzung ist schliesllich hatte ich mich eingeloggt um mein profil zu löschen was leider nich möglich war ohne zu kündigen... ich habe weder eine nachricht gelsen noch irgendeins geschickt das einzige was ich gemacht habe ist es mich eingeloggt zu haben was kann ich jetzt tun?? bitte um hilfe. deren antwort nach meinem wiederrufsrecht ist:

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