Donnerstag, November 24, 2005

Match.com geht gegen die Betrugsvorwürfe in die Offensive


Team SBV, Hamburg -- 24.11.2005 -- Wie der Internetdienst All Headline News berichtet, bemüht sich match.com, dass die gegen das Unternehmen eingereichte Sammelklage (siehe Betrugsvorwürfe gegen match.com) fallen gelassen wird. match behauptet, dass die Klage jeder Grundlage entbehrt und die Anschuldigungen völlig aus der Luft gegriffen sind. Das Unternehmen forderte Matthew Evans und seine Anwälte in aller Form auf, die Klage fallen zu lassen.

Die Klage beschuldigt match.com, bezahlte Mitarbeiter zu gefakten Dates zu schicken, damit diese als Lockvögel dienen, um die "Opfer" geschickt zu einer Vertragsverlängerung zu bewegen.

Eine Sprecherin von match betonte, dass die eingereichte Klage auch nicht ein Beweismittel enthalte und ohne jegliche Untersuchungen erfolgt sei, die vom Gesetzgeber dafür verlangt würden.

Die Dame, die in der Anklageschrift als Mitarbeiterin von match genannt wird, versicherte in einer eidesstattlichen Erklärung, dass sie zu keiner Zeit bei match eine Anstellung inne hatte, und ebenfalls nie von match bezahlt worden ist, um sich mit Mitgliedern zu treffen.

Die Unternehmenssprecherin führte aus, dass Unternehmen betrachte die Klage als einen zynischen Versuch den guten Ruf von match anzufechten und dass man sicher sein könne, dass Unternehmen würde diese völlig grundlose Atacke mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln niederschlagen.

Team SBV sieht sich mit dieser Reaktion des Unternehmens absolut gestärkt in seiner vorherigen Einordung der Klage. Wir erwarten gespannt die Reaktionen der deutschen Presse. Leider sind wir uns aber ziemlich sicher, dass diese News auch nicht annähernd so oft im deutschen Blätterwald erwähnt werden wird, wie die erste "shocking-news", auf die sich die Sensationshäscher alle mit Begeisterung stürzten.

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