Dienstag, Juli 05, 2016

FriendScout24: Rebranding als LoveScout24

Online Dating News, Köln – Seit heute heißt das in Deutschland beliebte FriendScout24-Portal nun LoveScout24. Das Unternehmen hat sich nach 15 Jahren zu einer Änderung des Brands durchgerungen. 

Wir als FlirtXperts waren in heller Aufregung, als wir von der Namensänderung von FriendScout24 zu LoveScout24 erfuhren. Was steckt dahinter? Wieso auf einmal jetzt? Und vor allem: nach 15 Jahren? Da ist FriendScout24 doch längst zu einem Synonym für die Partnersuche geworden.

Das „Produktversprechen“ wird durch LoveScout24 klarer 

Die PR-Abteilung von LoveScout24 erklärte der interessierten Öffentlichkeit gestern die Namensänderung damit, dass FriendScout24 sich zu einem „lupenreinen Partnerportal“ entwickelt hätte. Darum würde man es nun LoveScout24 nennen.

Aber war FriendScout24 nicht schon immer das, was auch in den ganzen Werbespots gezeigt wurde? Wir entsinnen uns gewisser Spots mit der klaren Aussage „So verliebt man sich heute!“. Das hat nicht viel mit sozialen Netzwerken zu tun, von denen LoveScout24 sich nun jedoch deutlich abgrenzen möchte.

Peter Breilig, seines Zeichens LoveScout24-Marketingleiter, findet, der neue Name verdeutliche das „zentrale Produktversprechen“ des Portals noch besser und unterstreiche „die Entwicklung von LoveScout24 zum Datingportal Nummer 1“. Alle Freundschaftssuchenden also bitte rüber zu Facebook!

„Was Du an Dir nicht magst, das liebt ein anderer!“

Der neue Werbespot von LoveScout24 führt auch thematisch in eine neue Richtung. Es geht nicht mehr nur darum, dass da eine Singlebörse ist, die sagt „Wir verlieben dich!“. Oder, zu Max Raabes Song „Küssen kann man nicht alleine“, empfiehlt: „Findet Euch!“; Und just fallen sich Barbie und Ken, vor den feuchten Augen eines einsamen Fernseh-Singles, in die Arme.

Nein, die heutigen Singles sollen sich authentisch verlieben. In normale Menschen. Keine Barbiepuppen oder „makellose Idealbilder“ mehr. Das erinnert ein wenig an die Dove-Werbung mit den Nicht-Models in weißer Unterwäsche.

Im LoveScout24-Werbespot (der übrigens nur auf Privatsendern zu sehen sein wird) kommentiert eine Männer-Stimme aus dem Off Emmas Unordentlichkeit oder Lisas lauten (und „ein bisschen schrägen“) Gesang. Zu „I´m just a teenage dirtbag, baby“ sehen wir schließlich, wie jeder noch so un-perfekte Single – dank LoveScout24 – schließlich doch sein Schatzi findet und unter wilden Küssen ins Doppelbett sinkt.

LoveScout24 soll für jüngere Singles sein

Mit der #LoveYourImperfections-Kampagne möchte LoveScout24 die Singles erreichen, welche vom Gewische bei Tinder die Nase voll haben und ernsthaft nach einem Partner suchen. Denn auch bei LoveScout24 geht es (wie bei FriendScout24) um seriöses Dating.

Wegen der jüngeren Zielgruppe, soll es auch „Online-Video-Kampagnen“ für LoveScout24 geben. Natürlich wird die neue alte Kontaktanzeigen-Börse auch crossmedial beworben. So wird es demnächst LoveScout24-Werbung in allen Medien geben, damit auch jeder Single endgültig weiß: Hier geht es um die Liebe – „Let´s fall in love!“ auf LoveScout24.

Was ändert sich bei LoveScout24 für die FriendScout-Mitglieder?

Bis auf den Namen soll sich bei LoveScout24 erst einmal nichts ändern. „Scout24“ bleibt als Wiedererkennungsmerkmal ebenso, wie Farbe und Form des Logos. Ob sich bei der Funktionalität oder den AGB der Singlebörse selbst etwas ändert? Das bleibt abzuwarten.

Wir beobachten LoveScout24 und werden berichten, sobald es Veränderungen geben sollte. FriendScout24-Mitglieder können das Portal auf jeden Fall mit ihrer „alten“ Mitgliedschaft wie gewohnt nutzen. 

Und wenn die gute Lisa nur unter der Dusche oder bei Karaoke so schräg singt, dann sollte auch sie bald einen Partner über Friend…äh...pardon…natürlich: LoveScout24 finden. Der neue Slogan von LoveScout24 ist auf jeden Fall schon einmal sehr sympathisch. Er legt Zuschauern nahe sich so anzunehmen, wie man ist.

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Mittwoch, Juni 08, 2016

Polizei durchsucht Firmenzentrale von LOVOO

Online Dating News, Köln – Heute Morgen wurde das Bürogebäude von LOVOO in Dresden von Beamten des Landeskriminalamtes (LKA) gestürmt. Bereits vor einigen Monaten geriet LOVOO in die Schlagzeilen. 

Damals durch den Vorwurf, gezielt Fake-Profile anzulegen, um Mitglieder zu kostenpflichtigen Aktionen zu verführen.

Bislang bestritten beide Geschäftsführer Benjamin und Björn Bak alle Vorwürfe. Laut Medienberichten wurden beide von der Polizei in U-Haft genommen.

Als langjährige Beobachter und Begleiter des Online Dating-Markts haben wir uns Gedanken zu der Stürmung gemacht:

Wie ist dieser Betrugsvorwurf einzuschätzen und was wird wohl passieren?

Die meisten Anbieter, die mit Fake-Profilen und Animation arbeiten, schreiben das ausdrücklich in die AGB - bis hin zu Sätzen wie "Den Männern sollte klar sein, dass es bei uns keine einzige echte Frau gibt, die man kennenlernen könnte." So wie wir das einschätzen, sind sie damit strafrechtlich aus dem Schneider. Der einzelne Kunde könnte sich aber wohl jederzeit sein Geld zurückholen, denn die AGB widersprechen klar dem Versprechen auf der Startseite "Jetzt heiße Tussis aus Deiner Nähe treffen" - Stichwort "Überraschungsklausel".

LOVOO hingegen hat die Kunden unseres Wissens hingegen nicht darauf hingewiesen, dass mit Fakes gearbeit wird. Und damit ist es dann wohl ein klassischer Betrug. Kommen die Gründer nun ins Gefängnis? Glauben wir eher nicht. Erstens haben die beiden wohl keine kriminelle Vorgeschichte und zweitens ist LOVOO keine reine Betrugsorganisation, sondern eine prima Datingplattform, bei der das mit den Fakes lediglich als zusätzlicher Turbo dienen sollte. Macht dann in Summe vielleicht sowas wie "2 Jahre auf Bewährung".

War es nötig, die Geschäftsführer zu verhaften? 

Kommen die nun in Untersuchungshaft bis zum Prozess? Also auch das muss man relativieren: Erstens wurden die Fake-Module nach den ct-Berichten aus dem vergangenen Jahr wieder deaktiviert und zweitens haben die beiden ja sowas wie ein normales Leben in ihrer Stadt, so dass es keine große Fluchtgefahr gibt - auch deshalb, weil das Strafmaß nicht dramatisch sein wird.

Fraglich ist allerdings der finanzielle Aspekt: Wie hoch ist denn die Betrugssumme?

Hat Karl-Otto in der LOVOO-App 1,99 Euro bezahlt, weil er eine echte Petra treffen wollte oder weil ihn eine Fake-Ursula lockte? Das wird man nur sehr schwer ausrechnen können. Wir schätzen mal ganz grob: 10 Millionen Euro.

Die müssten die Brüder natürlich zurückbezahlen. An wen auch immer. Jedenfalls werden sie das Geld nicht behalten dürfen. Frage: Liegt das Geld irgendwo auf einem Konto herum? Dann könnte man es ja ersteinmal einbehalten. Wurde es vielleicht schon reinvestiert, z.B. in die Eroberung des US-Marktes? Dann könnte es die beiden in die Insolvenz treiben, sofern sie nicht anderweitig die Millionen auftreiben (z.B. durch den Verkauf von LOVOO oder privater Immobilien).

Tja, das war reine wilde Spekulation - mal schauen, wie die Sache weitergeht.

Ein ähnlicher Fall war die große SMS-Flirt-Nummer aus Flensburg um das Jahr 2008 herum. Dort rückte auch die Staatsanwaltschaft an und nahm den Laden hoch, denn es ging um mehrere 10 Millionen Euro. Bis heute gibt es aber keine Verurteilung wegen Betruges - nur die nebenbei aufgedeckte Steuerhinterziehung trieb die SMS-Flirt-Bude in den Ruin.


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Freitag, Januar 29, 2016

Stiftung Warentest: Partnersuche im Internet unter der Lupe

Online Dating News, Köln – Bereits zum dritten Mal nach 2005 und 2010 nahm Stiftung Warentest Online Dating Anbieter unter die Lupe. Im Gegensatz zu den vorherigen Tests kreierte das Team dieses Mal differenziertere Profile.


Stiftung Warentest: vielfältige Testprofile

Für den aktuellen Test entwarfen die Mitarbeiter Profile, die wesentlich mehr Nutzergruppen abdeckten als bei den Tests zuvor. So schicken sie nun „Frau mit Kinderwunsch“ „Mann mit Familiensinn“, „Kreative ältere Frau“, „Offener älterer Mann“ und „Mann sucht Mann“ ins Rennen.

Mit diesen Partnerprofilen spiegelt Stiftung Warentest wesentlich klarer den Durchschnitt des Online Daters wider als mit einer 40-Jährigen, die bei einem vorherigen Test, iLove (Singleplattform für eine recht junge Community) ausprobierte. Verständlich, dass die Testerin damals auf dieser Singlebörse nicht wirklich fündig wurde und diese entsprechend negativ abschnitt.

Für die neue Profilvielfalt ein Lob an Stiftung Warentest!

Parship, ElitePartner, eDarling - die Klassiker auf dem Prüfstand

Plattformauswahl: etwas unglücklich

Bemängeln muss man jedoch die Auswahl der getesteten Dating Anbieter. Bei der Fülle an Plattformen im deutschsprachigen Raum wäre eine vielfältige Selektion angebracht gewesen. Getestet wurden beispielsweise FriendScout24 und Neu.de, die ansich identisch sind, bei Prestigesingles bzw. AcademicPartner handelt es sich um Zweitportale von ElitePartner und eDarling.

Als alternative Partnervermittlung hätte das Team der Stiftung Warentest sich mit Lovepoint beschäftigen können oder Bildkontakte oder Jaumo. Der Markt bietet so viele weitere Möglichkeiten.

FriendScout24 und Neu.de - identische Portale

Testkriterien zu eindimensional

Leider wurden bei der Betrachtung der einzelnen Plattformen auch wesentliche Punkte der Bedienbarkeit nicht beachtet. So fehlt u.a. die Beantwortung der Frage „Können Mitglieder ohne Premiummitgliedschaft auf Nachrichten von Premium-Nutzern reagieren?“. Ein Punkt, der sehr interessant für Online Dater ist und für viele ein Grund sich für oder gegen eine bestimmte Plattform zu entscheiden.

Ein bisschen eindimensional wurden auch die Sichtweise bzw. Dating-Vorlieben von Homosexuellen dargestellt. Zwar wurde diese Zielgruppe beim Test miteingeschlossen, die speziellen Angebote wie GayParship, Lesarion oder PlanetRomeo jedoch völlig außen vorgelassen.

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Mittwoch, Januar 20, 2016

Zoosk schrumpft sich gesund


Online Dating News, Köln – Gerüchten zufolge reduziert Zoosk seine Mitarbeiterzahl. Das Unternehmen bestätigte nun: Um fokussiert gegen die junge Konkurrenz anzugehen, ist eine Neustruktierung und Know-how-Ballung nötig.

Gegründet in 2007, konnte Zoosk ihren Erfolg durch Social-Network Webseiten wie MySpace, Facebook, Hi5 und Bebo stark vorantreiben. Im Jahr 2009 erreichte Zoosk 40 Millionen Registrierungen und 12 Millionen aktive Nutzer.

Zoosk verkauft Premium-Abos, mit denen die Mitglieder unterschiedliche Feature des Dienstes wie bspw. Nachrichten verfassen nutzen können. Mit diesem Modell konnte Zoosk damals eine 61 Millionen USD Finanzierung von z.B. von Bessemer Venture Partners, ATA, Crosslink etc erreichen.

Junge Konkurrenz lernte bei Zoosk 


Doch das Auftauchen von grundsätzlich kostenfreien Dating Apps wie Tinder und Hinge, die zudem einige innovative Grundideen vom Oldie „übernahmen“, stoppte Zoosks wachsende Erfolgsgeschichte. Pläne, 2014 an die Börse zu gehen, wurden erst mal verworfen. Der ehemalige CFO Kelly Steckelberg wurde zum CEO ernannt. Er sollte frischen Wind in den etwas angestaubten Laden bringen. Er schaffte eine Kosten-Reduzierung von 15 % und möchte nun das Kerngeschäft weiter ankurbeln.

Zoosk: Kompetenz anstatt Manpower 


Jetzt wurde die bislang aufgeblähte Personalstruktur neu definiert und circa 40 Mitarbeiter gekündigt. Steckelberg dazu gegenüber TechCrunch:

“Im Sinne unserer weiterführenden Mission für eine nachhaltige, gewinnbringende und innovative Firma, haben wir die schwere, aber erforderliche Entscheidung getroffen, unsere Mitarbeiterzahl zu reduzieren. Leider trifft diese Entscheidung viele Kollegen, die lange mit uns unsere Ziele verfolgten. Diese Reduzierung wird unsere Effizienz vergrößern und uns mehr Zeit geben, bessere Produkte im Jahr 2016 auf den Markt zu bringen. Obwohl wir optimistisch sind, wissen wir, dass diese Entscheidung für unsere Mitarbeiter eine negative Entwicklung ist.“

Wird Zoosk zum Phönix?


Zoosk ist nur eines von vielen alteingesessenen Dating-Startups, die unter der Vielzahl der neuen Dating Apps, die einfach Ideen übernehmen, leiden. Welche neuen Features oder Ideen bei Zoosk angedacht bzw. umgesetzt werden, ist bislang nicht bekannt.

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Dienstag, Dezember 08, 2015

Kurios: Online-Partnervermittlung verklagt Nutzerin - und verliert

Online Dating News, Köln - Ein rechtkräftiges Urteil erließ das Bonner Amtsgericht nun im Falle einer Klage einer Online-Partnervermittlung gegen eine Nutzerin, die die AGB zur Verlängerung der Mitgliedschaft wohl nicht las.


Die Online-Partnervermittlung verklagte eine Bonnerin auf die Zahlung von 600 Euro, nachdem sich die Mitgliedschaft der Nutzerin sich ohne deren Kündigung um ein weiteres Jahr verlängerte wie in den AGB angemerkt. Die 38-jährige Mutter schloss im Vorfeld über ein spezielles Angebot eine Mitgliedschaft für die Dauer von 6 Monaten für 200 Euro ab.

Die Online-Partnervermittlung forderte nun die 600 Euro Mitgliedsgebühr für das Folgejahr mittels Klage ein. Ohne mündliche Verhandlung wurde diese Klage jedoch durch Zivilrichter Buthe abgewiesen mit der Begründung, dass „Partnervermittlungsverträge“ nicht einklagbar seien.

BGH: Heiratsvermittlungsverträge sind nicht einklagbar

Im Fall der Bonner Mutter liegt die Crux in der Art der Partnervermittlung: Nutzer dieser Online-Partnervermittlung gehen nicht ausschließlich auf die Partnersuche bei dem Dienst, sondern machen zudem einen Persönlichkeitstest. Auf dessen Basis wird ein entsprechendes Profil des jeweiligen Nutzers erstellt und mit der Datenbank der Partnervermittlung abgeglichen, um so potenzielle Partner zu ermitteln. Das Unternehmen wirbt damit, dass Kunden sofort 200 Partnervorschläge erhalten.

Laut Urteil ist dies eine „klare, aktive Vermittlungstätigkeit“, denn es werde aktiv Hilfe bei der Suche nach einem neuen Partner geboten. Die Partnervermittlung argumentierte, dass die Partnervorschläge einen „kostenlosen Nebenservice“ darstellen. Dies ließ Richter Buthe nicht gelten. In seiner Begründung hieß es u.a. das Werben mit 200 qualifizierten Partnervorschlägen durch das Abgleichen der vorhandenen Profile, sei der vordergründige Grund, weshalb Nutzer bereit wären, „monatlich ein nicht unerhebliches Entgelt zu bezahlen“.

Kurios!

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Mittwoch, November 04, 2015

Mein rechter rechter Platz ist frei … das Führungs-Dreigestirn der EliteMedianet

Das neue Dreigestirn der EliteMedianet
Online Dating News, Köln - Es ist ein Kommen und Gehen wie beim Schnellimbiss, man könnte auch sagen: das reinste Chefsessel-Hopping bei den zwei Großen unter den deutschen Online-Partneragenturen, ElitePartner & Parship. Nachdem das Kartellamt die Hochzeit der beiden abgesegnet hat, tritt nun an die Spitze der EliteMedianet die frisch gekrönte Trias der Geschäftsführung - Tim Schiffers, Henning Rönneberg und Marc Schachtel.

Der altgediente CEO Dr. Jost Schwaner indes tritt ab - nach über 5 verdienstvollen Jahren in der Vermittlung elitebewusster Singleherzen.


Aus 3 x Parship wird 3 x ElitePartner

Erst Ende Oktober 2014 war Tim Schiffers (46) zum neuen PARSHIP-CEO an der Seite von Henning Rönneberg (46) und Marc Schachtel (31) gekürt worden. Nun sind die Drei sozusagen als geschäftsführendes Gesamtpaket mit ihren Kaffeetassen und Briefbeschwerern von den Roten rüber ins Büro zu den Blauen gewechselt.


Welche Seite der Triangel gibt wo den Ton an

Rönneberg kümmert sich um Personal, Recht & Ordnung sowie Finanzen & Controlling, Schachtel steuert IT & Product Development. Schiffers führt bei EliteMedianet das Ruder in Sachen Marketing und Kundenservice. Damit tun die drei Internetmanager jetzt bei ElitePartner im Grunde genau das, was sie vorher schon als PARSHIP-Triangel erprobt haben: Henning Rönneberg war dort seit 2012 Chief Operating Officer (COO), Marc Schachtel seit 2014 Chief Technical Officer (CTO).


Das Credo der EliteMedianet-Trias

Seit dem 2.11.2015 ist die Heirat zwischen ElitePartner und Parship und damit auch das gemeinsame Agieren unter dem Dach der privaten Londoner Beteiligungsgesellschaft "Oakley Capital" gemachte Sache. Im Zuge dieser Verpartnerung werden beide Partnersuch-Agenturen zukünftig vom Führungsteam Schiller-Rönneberg-Schachtel gesteuert. Das frischgekürte Geschäftsführertrio wird unterstützt durch ein 80 Frauen und Männer starkes Team der EliteMedianet mit dem Herzstück "ElitePartner". Vereint setzt man sich nun dafür ein, den Erfolg der Marke ElitePartner "auch für die kommenden Jahre (zu) festigen", erläutert Tim Schiffers die erklärte Benchmark des EliteMedianet-Leaderships.


Magische 3

Die Dreierkonstellation in der Spitze gilt als ein altbewährtes Führungsmodell auch in anderen, traditionsreichen Branchen, besonders im Bundesland NRW. Hier führt schon seit 1823 das Trio aus Jungfrau, Bauer und Prinz - das so genannte Dreigestirn - durch die jährliche Management-Challenge des Rheinländischen Karnevals und wurde dafür sogar von der UNESCO ausgezeichnet.

Rönneberg, Schiffers, Schachtel ... ohne Zunftgewand

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Freitag, Oktober 23, 2015

Parship und ElitePartner: Kartellamt nickt Fusion ab

Online Dating News, Köln - Wenn zwei Partnervermittlungen wie Parship und ElitePartner eine innige Beziehung eingehen wollen, ist es nicht verwunderlich, dass das Kartellamt da genauer hinsieht.

Oakley Capital Limited erwarb bereits Parship.de und liebäugelte seit dem Sommer mit einer Fusion mit Elitemedianet, die mit den Plattformen Academicpartner.de und ElitePartner einen festen Bestandteil der deutschen Partnervermittlungs-Branche betreiben. Nun gaben die Kartellwächter aus Bonn quasi ihren Segen zu dem Verkauf.

Bundeskartellamts-Präsident Andreas Mundt dazu:
„Die beteiligten Partnervermittlungsportale zählen zu den größten Online-Datingplattformen in Deutschland. Dennoch haben wir das Vorhaben nach intensiver Prüfung freigegeben. Bei der Bewertung der wettbewerblichen Auswirkungen haben wir insbesondere auch die Ergebnisse von Nutzerbefragungen berücksichtigt.“

Viele Möglichkeiten für Singles


So geht das Kartellamt bei der Fülle der Anbieter im Dating-Segment davon aus, dass ein Zusammenschluss beider Unternehmen keine relevanten Wettbewerbseinschränkungen mit sich bringen wird. „Der relevante Markt lässt sich nicht auf die großen Partnervermittlungs-Plattformen beschränken.“, so Mundt.

Die Partnervermittlungen werden durch den erfolgreichen Markteintritt von Dating-Apps wie Badoo, Lovoo und Tinder bereits einem Wettbewerbsdruck ausgesetzt.

Keine Monogamie bei der Plattformwahl


Singles auf der Suche nach einem neuen Partner melden sich nach statistischen Erhebungen zudem meist auf mehreren Dating-Plattformen gleichzeitig an. Sollten Nutzer also mit der „Hochzeit“ von ElitePartner und Parship nicht konform gehen, gibt es noch ausreichend Alternativen am Markt.

Die beiden Brands ElitePartner und Parship sollen jedoch bestehen bleiben, bislang gibt es keine Anzeichen bzw. Äußerungen seitens der Londoner Oakley Capital die Partnervermittlungen zu einer Marke verschmelzen zu lassen.

Wir als Dating-Experten sind auf jeden Fall gespannt, was nun mit und bei den beiden Zugpferden im deutschen Partnervermittlungs-Markt passiert.


Quelle: www.bundeskartellamt.de

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Montag, Oktober 19, 2015

Tinder an der Börse: Spiel mit dem Feuer?

Online Dating News, Köln - Match Group verkündete am Wochenende im vierten Quartal 2015 20 Prozent Anteilsscheine öffentlich handeln zu wollen. Salopp gesprochen, Tinder hofft, dass die New Yorker Börse nach rechts wischt.

Match Group hat bei der SEC (amerikanische Börsenaufsicht) den öffentlichen Handel beantragt und hofft auf bis zu 100 Millionen US-Dollar Gewinn beim Verkauf der Anteile. Im letzten Jahr machte die Match Group satte 177 Millionen US-Dollar Gewinn (bei einem Umsatz von über einer Milliarde). Zur Match Group gehören 45 unterschiedliche Marken, in Deutschland am bekanntesten dürften Tinder, Neu.de, Friendscout24 und OKCupid sein.

"Und was sagt Mutter dazu?"


IAC (InterActiveCorp) ist der Mutterkonzern der Match Group. Wie bedeutsam dieser Zweig für den Mutterkonzern ist, zeigte das vergangene Jahr. So machte Match Group 30 Prozent des Umsatzes von IAC aus und beschäftigt mittlerweile 1.600 Angestellte in Vollzeit und 3.300 Teilzeitkräfte. Zwar löst IAC die Match Group aus dem Mutterverband wie schon zuvor TripAdvisor und Expedia, behält jedoch mit einer Beteiligung von über 50 Prozent die Mehrheit.

Wann zündelt Match an der Börse?


Bislang ist noch kein genaues Datum forciert, wann Dating-Begeisterte neben ihren Profilen bei Tinder und PlentyOfFish täglich den Ticker der Nasdaq-Börse nach MTCH checken werden. Jedoch kann man davon ausgehen, dass es ungefähr noch zwei Monate dauern wird.

Als Risikofaktor deklariert Tinder Facebook: Die Dating-App greift über Facebook entsprechende Bilder, Freunde und Interessen ab. Sollte sich die Geschäftsverbindung zu Facebook drastisch ändern, würde der App ein entscheidendes Element fehlen – das Profilbild.

Den Antrag kann man hier einsehen.

Quelle: mashable.com





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